Ordnung gegen den Stress

Im letzten Blogartikel habe ich über „Situationen“ geschrieben, die uns Stress bereiten. Was für Situationen können das denn eigentlich sein?

Ordnung oder Chaos

Ein Beispiel. Etwas ganz schnödes wie Ordnung im Haushalt.
Auf dem Esstisch sammelte sich mit steter Regelmäßigkeit alles Mögliche an. Was mich immer wieder stresste, weil ich nichts wiederfand und zu den Mahlzeiten alles (also wirklich alles, d.h. Post, Prospekte, Lego-Kunstwerke, Elternbriefe aus der Schule, Kinderzeichnungen) zusammenraffte und notdürftig woanders verteilte. Und in kürzester Zeit war alles wieder voll.

3 Fragen

Ist das jetzt wirklich wichtig? Ja!!! Kann ich das bewältigen? Nein! Wer oder was kann mir dabei helfen?

Der Hinweis an alle Familienmitglieder Ihren Kram doch bitte wegzuräumen, verhallte viel zu oft im nichts. Allerdings störte meinen Mann das tägliche Chaos fast noch mehr als mich, so dass wir uns gemeinsam mit dem Buch der Aufräumexpertin Marie Kondo beschäftigten. Und ihre Quintessenz ist eine ganz einfache! Räume jedes Ding sofort wieder an seinen Platz! Okay ich gebe zu, die Kinder haben dieses Prinzip noch nicht so ganz verinnerlicht ;-), aber jetzt landen die Rechnungen sofort in der To-Do-Ablage, die ich regelmässig abarbeite – und die Lego-Kunstwerke drücke ich meinen Jungs in die Hand mit der klaren Ansage “Bring das bitte in Dein Zimmer.“ Manchmal folgt dann auch noch ein „Jetzt.“

Dranbleiben

Das klappt zwar noch nicht immer, aber wir sind auf einem guten Weg – und ich freue mich regelmässig, wenn auf dem Esstisch nichts mehr außer einem Blumenstrauss steht. Klarheit im Außen fördert Klarheit im Innen. Früher war ich eine Vertreterin des kreativen Chaos – aber seit ich im Außen vielmehr Klarheit habe, hat mein Kreativität erst so richtig Platz, sich zu entfalten.

Ausweiten

In welchen Bereichen hilft Dir Ordnung noch weiter? Kennst Du die Aussage „seine Gedanken sortieren“? Unser Verstand ist oft so schnell unterwegs, dass wir kaum hinterher kommen. Wir geraten in Stress, weil wir denken, dass eine Situation für uns bedrohlich ist. Unsere Gedanken überschlagen sich und wir nehmen sie kaum noch bewusst wahr, sondern lassen zu, dass wir in Stress geraten. Was wäre aber, wenn wir uns ein gedankliches Stopp-Schild hochhalten, tief durchatmen und wieder unsere 3 Fragen vor Augen führen – Ist das jetzt wirklich wichtig? Kann ich das bewältigen? Wer oder was kann mir dabei helfen? Das hilft, unsere Gedanken zu ordnen. Und je öfter uns das gelingt, desto besser werden wir darin.

Viel Spaß beim Ordnen – dort wo Du es gerade brauchst!

Entdecke Deine Leichtigkeit

Deine Stephanie-Carolin Ahrens

 

Leave A Response


*

* Denotes Required Field