Es dürfen auch kleine Schritte sein

Die Spatzen rufen es schon von den Dächern, in den Zeitschriften findet man immer wieder Artikel für besseren Umgang mit Stress und die Folgen für unsere Gesundheit. Die Krankenkassen verzeichnen immer häufigere Krankmeldungen wegen psychischer Belastung. Immer noch ist es hier (z.B. im Vergleich zu den USA) ein Tabuthema, in der Öffentlichkeit zuzugeben, einen Therapeuten zu haben. Ich bin doch nicht verrückt! Ich funktioniere doch – läuft doch alles prima. Wirklich?

Nimm Dir Zeit

Schön, dass Du Dir die Zeit für Dich nimmst, diese Zeilen in Ruhe zu lesen und auf Dich wirken zu lassen. Oft ist es so, dass wir interessante Artikel zu Themen, die uns beschäftigen, lesen, zustimmend nicken und im nächsten Moment schon wieder etwas anderes tun. Bei mir war es früher manchmal mit ganzen Büchern so – ich verschlang sie, war hellauf begeistert – und setzte nur einen kleinen Teil wirklich um. Aber immerhin! Wenn Du einen kleinen Teil der Tipps hier bewusst wahrnimmst und Dich fragst, wie kann ich das heute für mich umsetzen – dann wird aus einem kleinen Schritt plötzlich ein großer, weil er in die richtige Richtung geht. Und wenn Du Dich bei dem Gedanken an die Umsetzung auch noch wohlfühlst, weil Du etwas für Dich tust – noch besser!

Zeit zum Nachdenken

Es ist nicht nur ein geflügeltes Wort, dass wir in der heutigen Zeit immer stärkeren permanenten Belastungen ausgesetzt sind. Und was früher Zeit der Entspannung war – Treffen mit Freunden, ein Plausch in der Nachbarschaft, das süße Nichtstun –  ist heute oft ein weiterer Stressfaktor, weil es einfach nicht mehr in unseren Zeitplan passen will. Und wenn wir es uns einfordern, dann kommt der Stress wegen der fehlenden Zeit an anderer Stelle um die Ecke. Um die Zeit zu optimieren befinden wir uns in unzähligen Onlinegruppen, um nichts zu verpassen und zeitnah reagieren zu können. Dabei ist es bei vielen Dingen total sinnvoll, erst einmal in Ruhe über eine Entscheidung nachdenken zu können. Im beruflichen Kontext ist das natürlich oft nicht möglich. Aber im privaten Bereich können wir uns ruhig die Freiheit herausnehmen, ein bisschen Zeit verstreichen zu lassen.

Atmen und fragen

Um den Stress aus einer Situation herausnehmen zu können, ist es immer wieder hilfreich erst einmal tief durchzuatmen und sich drei Fragen zu stellen

Ist das jetzt wirklich wichtig? Ja/Nein

Wenn Ja: Kann ich das bewältigen?

Wenn Nein: Wer oder was kann mir dabei helfen?

Und wenn ich mir die Situation ganz bewusst machen möchte, dann schreibe ich sie mir einfach auf und gehe die verschiedenen Antwortmöglichkeiten durch. Dabei ist ein kleines Tagebuch ganz nützlich. Es können aber auch lose Zettel sein, die ich in einer Mappe sammele. Und in einer Zeit der Muße noch einmal durchgehe. Bei manchen Dingen ist es mit etwas zeitlichem Abstand so, dass ich sehe, wieviel weiter ich jetzt schon bin. Dass es Dinge sind, die mich gar nicht mehr stressen und über die ich mir gar keine Gedanken mehr machen muss. Zu einem Teil sicher auch, weil ich sie eben schon einmal intensiv behandelt habe und danach auch tatsächlich abhaken konnte.

Eins nach dem anderen

Welche Situation kann das für Dich sein?

Oft ist es gut, sich nur mit einer Situation zurzeit zu beschäftigen. Das erhöht die Konzentration und wir fangen nicht an, uns zu verzetteln.

Entdecke Deine Leichtigkeit!

Deine Stephanie-Carolin Ahrens

Ich freue mich über Deinen Kommentar!

 

Meine Wohlfühltermine für Dich

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